Nicht zuletzt durch die Mitwirkung bei der EMI-Gesamteinspielung der Messen Wolfgang Amadeus Mozarts durch seinen Dirigenten Peter Neumann hat es sich einen ausgezeichneten Ruf erworben, der sich seither bei vielen Konzerten, Rundfunkübertragungen und CD-Einspielungen bestätigte.
Neben der Zusammenarbeit mit dem Kölner Kammerchor hat das Collegium Cartusianum auch durch Aufführungen der Orchestersuiten J. S. Bachs, von Sinfonien Mozarts und Beethovens oder — mit Andreas Staier am Hammerflügel — Mozartscher Klavierkonzerte internationale Anerkennung gefunden.
Mit Mozarts Il Re Pastore – im Concertgebouw Amsterdam –, Mendelssohns Paulus und Elias, Schuberts Lazarus und dem Deutschen Requiem von Brahms hat das Orchester sein Repertoire in Richtung Oper und Romantik ausgedehnt. Es ist bei einer Vielzahl der bedeutenden Festivals in Europa aufgetreten. Bei den Göttinger Händel-Festspielen und beim Rheingau Musik Festival wurde die Leistung des Orchesters mit Händels Saul besonders gewürdigt, ebenso bei den regelmäßigen Auftritten des Ensembles im Rahmen der Folle Journée Nantes, zuletzt mit A. Dvořáks Requiem und mit Bach-Kantaten (2009 live bei arte). Nach dem Debut mit Mozarts c-moll Messe in Tokio und mit Bachs Johannes-Passion (1725) in Moskau und St. Petersburg waren 2009 die Höhepunkte: Messiah in Moskau, Händels Brockes Passion in Schaffhausen und ein Bach-Mendelssohn-Programm beim Leipziger Bachfest.
KONZERTIMPRESSIONEN:
Der ARTE-Mitschnitt von der Folle Journée Nantes 2009:
–J.S. Bach: BWV 45, Buxtehude: BuxWV 4 und J.S. Bach: BWV 23
–Buxtehude: Alles was ihr tut
Fotos des Düsseldorfer Konzerts mit Schumanns "Paradies und die Peri" im Rahmen des Schumannfests Düsseldorf:
Fotos Tonhalle Düsseldorf